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Neue Liebesbriefe von Herrn M. (FriGGa und JC Teil 9)

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26. 04. 2017

Hallo Welt, hallo liebes "Sanktionstagebuch",

nachdem ich Herrn M. kennengelernt habe, vermisse ich so sehr den "süßen Herrn L." ;-P
Ach das waren noch Zeiten, wo ich "nur" mit 30 % Leistungskürzung bedroht wurde und mir von ihm trotz seines sich  emotional heftigen Verbittens von "unsachlichen Privat- und Politik-Gesprächen" genau jene "unsachliche Emotionalität" in Form von Wut um die Ohren geknallt wurde... was Herrn L. das Kennzeichen eines Menschen gab - jenseits seiner (gern beflissen ausgefüllten) Rolle im System.

...nun habe ich es mit einem Freundlichkeits-App-Beherrschenden Mann zu tun, der ggf. sogar mal Anwalt war früher... der aber unter dieser Maske sich wie eine wahre "GRUSELTANTE"* verhält. Seine Verletzungen und Charakterschwächen scheinen noch tiefer zu liegen als die an der Oberfläche liegende mit Verzweiflung gezeigte Sanktionslust des Herrn L.
Seht, was für herzallerliebste Briefchen dieser Sunny-Boy Herr M. mir schickt...

am 26. 04. 2017 leerte ich den Briefkasten und fand gleich 3 Schreiben von ihm vom 21. und 24. 04.

1) 3 Stellen"angebote" mal wieder:
REWE, 3B Dienstleistungen, ZeitArbeit Creativ GmbH Personaldienstleistungen

2) Sanktionsanhörung wegen des BEWERBERTAGES in Vogelsdorf>>

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3) EGV per Verwaltungsakt (basierend auf dem ANGEBOT vom 3. 04. 2017)
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inhaltlich gleicht das seinem Entwurf zur EGV

Offensichtlich wollte er nicht verhandeln.

 Besonders schön: er springt in der betreffenden Person unter "Pflichten von FriGGa Wendt":  "Sie machen das oder das..." zu "ICH bewerbe mich..." und zurück... ja wunderbar, wenn ER sich regelmäßig bewerben möchte! 😆😆😆

 UND: Er hat dazu dieses schöne Anschreiben verfasst>>




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28. 04. 2017: 
Heute war ich zwischen meinen Honraraufträgen kurz beim Maßnahmekurs, denn mir war mitgeteilt worden, anders al beim letzten Träger auch OHNE Datenspeichereinwilligung teilnehmen zu dürfen und ohne sonstige Unterschrift. Da ich aber nicht morgens früh um 8 bzw. zur Zeit der Maßnahmestartzeit da sein konnte, auch wegen meiner an den meisten Tagen mindestens einmal stattfindenden Honorartätigkeiten plus Fahrtwegen nur immer einige Stunden "dort absitzen könnte", fand das der Dozent nicht sinnvoll, dass ich überhaupt mitmache, denn "er könne an mir das Ziel der Maßnahme nicht erreichen, wenn ich (oft) zeitgleich andere Verpflichtungen hätte.
Leider schrieb er mit mir ZUSAMMEN keine Erklärung für das Jobcenter, das nun wohl wieder mit einer Sanktionsanhörung reagieren wird? So vermutete er - weil sie gar nicht normal "FRAGEN", sondern immer gleich "anhören"...
 60 % oder gleich 100%? Dafür, dass ich ARBEITE und versuche, unterm Strich mindestens meinen Regelsatz pro Monat rauszuhaben (und die Überzahlungen natürlich dem Jobcenter zurückzugeben)???
Hinweis: Solch eine SAnktion bringt dann dem Jobcenter "technisch" nix oder wenig, weil 100% von "keinem Regelsatzanspruch in der abschließenden EKS" 0 EUR sind - aber moralisch ist es widerwärtig und vor allem die Grundlage in späteren Zeiten, wo ich ggf. wieder Regelsatz brauche, gleich 100% zu kürzen... die Überzahlungen MUSS ich gut gesichert über private Treuhänder aufheben - sie GEHÖREN mir nicht und ich will sie daher NICHT voreilig für meine Existenzsicherung ausgeben - denn ihre Rückforderung wird verlangt werden.

UND  gleich zweimal Überraschung:
ich erhalte auf meinem Konto bereits die Zahlung für MAI vom Jobcenter - es ist mein Anspruch gemindert um nur 30% - nicht 60% wie zuvor angekündigt!


Abends fand ich einen BRIEF im Kasten, der gleich auf mehreres eingeht:
-Beschriftung des letzten Sanktions-Briefes außen auf dem UMSCHLAG mit dem Wort "Sanktionsbescheid" -Bezugnahme zu meinen Fragen an den Datenschutzbeauftragen
-Ausgabe der LEBENSMITTELGUTSCHEINE durch das Jobcenter zeitgleich bei meinem Abgabetermin der überfälligen (und wegen Stress immer wieder verschobenen) EKS (Einkommenserklärung) für letztes Jahr


---Info 29. 04. 2017
Ich stelle fest, dass mein Konto "eingefroren" oder gesperrt ist! Vermutlich steckt das Finanzamt wegen der GEZ dahinter - es ist unwahrscheinlich, dass es das Jobcenter ist. Die Bank ist erst nächste Woche wieder erreichbar...
Ich konnte Geld abheben, aber mind. 600 EUR sind "nicht erreichbar" - also auch nicht zu überweisen an Vermieter usw.
[Ja, dem ist so... siehe andere News]
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02. 05. 2017

Ich war [mit einem als Beistand mitgebrachten Begleiter] im Jobcenter bei der Leistungsabteilung Team 755 um meine EKS abzugeben mir die bewilligten Lebensmittelgutscheine (á 63 EUR) für Mai 2017 abzuholen, im offenen Brief an Herrn L. beschreibe ich, was -nebenher und ungeplant - geschah>>



09. 05. 2017

Ich habe wieder besseres Internet ;-)
Und viel zu berichten.
Herr M. hat:
*mich eingeladen vorgeladen zum 12. 05. "um über meine berufliche Situation zu sprechen",
*mir eine weitere ANHÖRUNG geschickt wegen der "nichtzustandegekommenen Maßnahme"
*mich wieder zu einer "Bewerberrunde" am 16. 05. (um 10:00) vorgeladen (mit "nur" 10% Sanktionsdroh)...
*und unter den üblichen Vermittlungsvorschlägen diesmal einen GANZ BESONDEREN dabei... der zeigt, wie SEHR Herr M. auf GELD setzt als GEGENTEIL von LIEBE>>
Ich habe inzwischen auch schon darauf reagiert und auch so reagiert unter anderem deswegen melde ich mich erst jetzt...

Fazit: zwei 60% Anhörungen laufen gerade parallel. Auf einen der unzähligen bislang nicht vorgelegten Vermittlungsvorschläge habe ich eine KLARE Absage erteilt und zur Bewerberrunde der Firma GRG werde ich nicht gehen können - Einlass nur zwischen 9:45 und 10 Uhr - mein Honorarauftrag am selben Tag wird aber bis 9:50 an einem anderen Ort dauern.
Auf meine Widersprüche gegen die 2. 30%Sanktion und den EGV-VA sowie auf die Anhörung zur ersten 60% Sanktion gibt es noch keine Reaktion.
Auf meine Anträge an die Teamleitung hinsichtlich:
*Akteneinsicht/Datentransferwege "Möbel Kraft/Vogelsdorf"
*Erinnerung eines alten Auskunftsantrags an Herr L. ("Sanktionsgrenzen bei von Arbeitgebern obligatorische Datenbanksysteme/Kontaktformulare/Datenschutzvereinbarungen")
wurde noch nicht reagiert.
Die Leistungsabteilung hat den Überprüfungsantrag hinsichtlich des letzten 30%Sanktionsbescheides noch nicht ausgeführt. Ich habe die Sachbearbeiterin darauf hingewiesen, dass ich derzeit gesteigerte Einnahmen habe und dass das Jobcenter sich zu seinen "Ungunsten" verrechnet hat - vorausgesetzt es hat die 2. 30% Sanktion noch nicht von sich aus fallen gelassen und nur versäumt, mir einen Aufhebungsbescheid zu schicken.

Weitere Erlebnisse: TEIL 10>>


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* "Gruseltanten" führen Dich mit freundlichem Lächeln dahin, wo Du bedroht oder benutzt wirst, verkaufen Dir Mogelpackungen und nutzen auch sonst alle Formen der Lüge - 
sie sagen z.B. "Sie dürfen das" und meinen "Sie müssen das, SONST..."
Sie meinen all das nicht ironisch, sondern nutzen alle Mittel, die andere als "rechtmäßig" erklären, ohne dabei GERECHT zu sein.  
Manche fahren ein ganzes GRUSELPROGRAMM auf oder führen Dich in ein GRUSELKABINETT.
Nicht immer machen sie das aus tiefstem Herzen, sondern oft nur zum Selbsterhalt oder zur Eigenprofilierung - opfere oder Du wirst geopfert - eben mit einem charmanten Lächeln, als wäre das für Dich das größte Glück auf Erden...

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1 Kommentar:

  1. "... nun habe ich es mit einem Freundlichkeits-App-Beherrschenden Mann zu tun, der ggf. sogar mal Anwalt war"

    Der arme Kerl. Wenn das mit dem Anwalt wirklich stimmt, dann hat Herr M. das ja noch nicht einmal zum Jobcenterjuristen geschafft und muss jetzt sein Leben als kleiner Arbeitsvermittler fristen. Die ganzen vergeudeten Jahre im Hörsaal und in der Bibliothek, wo er sich verstaubte Gesetzestexte in den Kopf hämmern musste – und jetzt?

    Die Hoffnung auf eine Anstellung in einer schicken Anwaltskanzlei ist zerplatzt und die Realität sieht mehr als düster aus. Jeden Tag muss er jetzt arbeitslose Menschen drangsalieren und dafür sorgen, dass das BMAS am Monatsanfang frisch gefälschte Arbeitslosenzahlen dem naiven Bürger präsentieren kann – ein armseliges Leben. Wollen wir für Herrn M. hoffen, dass das mit dem Anwalt nicht stimmt und Herr M. nur ein weiterer kleiner bösartiger Arbeitsvermittler ist, der seine Niederträchtigkeit - die sicherlich Einstellungsvoraussetzung im Jobcenter ist - geschickt unter der Maske des netten Onkels versteckt.

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