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FriGGa und das Jobcenter Teil 14

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04. 08. 2017
 
Mein immernoch für mich zuständiger Sklavenmarkt-Zuhälter Arbeitsvermittler Herr M. schickte mir die indirekte Bekundung seiner übergroßen Liebe und Wertschätzung im Rahmen einer harmlos anmutenden Meldeversäumnisanhörung.

Ich hatte mich statt mich seiner Willkür in einem Erziehungsgespräch/Verhör auszusetzen neulich für eine Demo vor dem Jobcenter entschieden - aus sogar ihm einschlägig bekannten Gründen.



 Meine Antwort (noch nicht zugestellt):




Nun schaue man mal diese Anhörung genauer an...


"[...]
 Da sich Ihr Auszahlungsanspruch aufgrund dieser Minderung um mindestens 60 Prozent mindern wird, werden die Leistungen für Unterkunft und Heizung
[...] direkt an den Vermieter gezahlt[*]"

  Da hat er indirekt durchblicken lassen, mich um 60% sanktioniert zu haben!
Ein Anruf im Callcenter ergab, dass er in der Tat schon zur Tat geschritten ist wegen der fehlenden BEWERBUNGSSCHREIBEN.

Ach ja, so ein Herzchen... so ein Schätzchen... da wird sich mein lieber Anwalt (also nicht Herr M. sondern  sein weit entfernter Berufskollege, mein Sozialrechtsanwalt) aber freuen!
Gerade, wenn dann die EGV per VA ausgesetzt wird - der aufschiebenden Wirkung stattgegeben wird... und damit alle Sanktionen aus dem EGV-VA hinfällig werden... (Siehe Nachricht meines Anwalts vom Vortag, unten in Teil 13 dieser Seifenoper)

Habe ich eigentlich rückwirkend Anspruch auf die Bewerbungskostenübernahme, wenn ich mich provisorisch "vorab per Fax" oder in Sparausdrucken auf alle Stellen beworben habe, vollständige gedruckte Bewerbungsschreiben per Post aber hätte vorfinanzieren lassen müssen bzw. erst abschicken kann, wenn die Kostenfrage vorab geklärt ist?
Rückwirkende Kostenerstattung macht aber (rechtzeitige postalische) Bewerbungen in der Vergangenheit nicht möglich ;-)
Kann ich gezwungen werden, mich per Mail zu bewerben?
All das war und ist nicht geklärt bislang - trotz diverser Anträge.

*das mit der Miete ist nichts Neues - ich habe es selbst von mir aus beantragt vor Monaten und es läuft auch jetzt schon so - wegen meines p-Kontos!

Ich rief auch nochmal beim Strafgericht an wegen der Nötigungsanzeige gegen Herrn M, Aktenzeichen: 232 AR 89/17.
Offenbar wurde der Fall vom Strafgericht an die niedere Zuständigkeit des Amtsgerichts weitergegeben und ich möge ggf. in frühestens 3 bis 4 Wochen nochmal nachhaken, ob schon was passiert sei...

09. 08. 2017

am 07. 08. 2017 kam nun endlich der

Sanktionsbescheid 

an - gegen den nun vorgangen wird noch vor dessen Vollzug.
Ferner erreichte mich erst heute die ABLEHNUNG aller (Kurz)Urlaubsanträge, die ich gestellt hatte.
Seht dazu, was mein AV schreibt und wie er argumentiert...


15.08.2017
Hier werdet Ihr die Dokumente der MASSNAHMEzuweisung finden und ich werde natürlich auch über den Fortgang der Maßnahme (ab morgen) BLOGGEN.
Ausblick: fragte heute telefonisch nach den VERTRAGSUNTERLAGEN mit dem JOBCENTER - das soll mir MORGEN ein Mitarbeiter gegen Mittag erklären können! Wenn das endlich mal kein Missverständnis ist - freu ich mich das meinem Anwalt weiterzureichen!

HIER werden sich die Überwachung+Kontrolle- Formulare finden (Ortsabwesenheitsformular und Schnüffeln über den Vater meines Kindes TROTZ 50/50-Modell der Kinderbetreuung)

Nachtrag:
... Schnucki dreht am Rad. Das ist jetzt die 4. Anhörung á 60% - alles weitere neue ist ja mit 100% "rechtsfolgenbelehrt". Er hat wahllos EINE der Zwangsangebotsbewerbungen vom letzten Monat rausgepickt und sich dort offensichtlich beim Arbeitgeber erkundigt.*
Angeblich keine Bewerbung von mir. Ich hätte was anderes mitgeteilt.
In der Formulierung fehlt offenbar ein NICHT.
Er hat von mir dazu NICHTS erhalten - weil ich ja sagte: keine Kostenübernahme, keine Bewerbung.
Ich verrate aber hier mal, dass ich mich PER FAX überall beworben habe (vorab-Bewerbungen, denen keine Schriftlichen folgten, weil eben kein Geld dafür bewilligt wurde).
*Das ist auch sehr interessant, da der AG Angaben machte. Er kann eigentlich gar keine machen (wegen der Datenschutzbelehrung). Demzufolge hat er aber wohl "vergessen", dass ich mich bei ihm überhaupt beworben habe und er mir auch sogar schrifltich eine ABSAGE erteilt hatte...
...ich rufe da am besen zur Kontrolle SELBER mal an!
... und die Dokumente finde ich hoffentlich bis zur Gerichtsverhandlung, falls es eine geben sollte...
Ich glaube Schnucki sollte dringend in den Urlaub fahren. Neulich hat er auch "wie schon am 04. 09. 2017..." geschrieben und nicht 04. 07. oder 04. 08. oder was immer er meinte... und er schludert als würde er seine Textbausteine selbst einhacken und sich vertippen wie ich in meinem Blog mich regelmäßig vertippe... oder er hat wirklich ne Zeitmaschine (von Herrn L. geklaut).
Schnucki könnte uns beiden etwas Ruhe gönnen, bis wir vielleicht endlich sogar zur beiderseitigen Entlastung geschieden werden... aber Schnucki will seinen Vorgänger wohl echt übertrumpfen. So viele SAnktionsdrohungen - da kann ich bald Origamisterne aus ganzen A4-Blättern pro Zackenmodul basteln.
Jedenfalls schweigt das JC zu allem WICHTIGEN (meine Anträge) - einzig die Vermittlen, Verfolgungsbetreuen, Sanktionieren-Schiene allerdings fährt es aus... 

Nachti - nachher geht's zur Maßnahme - aber nicht vor dem Aufstehen - schließlich stand keinerlei Startzeit auf der "Einladung"... ich will aber gegen Mittag da sein, weil dann der Mann mit den Vertragsunterlagen im Hause ist. Der Aufgewachte hat schon so viel zu solchen Dingen berichtet, dass ich darauf schon neugierig bin.

Hier die Blitzartige ZUWEISUNG zur Maßnahme:





und hier der Bericht über das Gespräch sowie die Verwirrung über die Frage "gibt es Verträge des Maßnahmeträgers mit dem Jobcenter" ;-)


hier das lustige Angebot, als Kontrolleurin über MANPOWER angestellt zu werden. Da werde ich natürlich eine bewusstmachende Bewerbung hinschicken ;-)))
Ist ja ohne Sanktionsbelehrung ;-P


ups... hab mich da beworben und Ralph Boes hat das getwittert
Es ist aber auch in der Sammlung der Bewerbungsschreiben zu finden>>



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Alle Jobcenterdokumente>>

Kommentare:

  1. Open Season – Jagdzeit

    Wer bringt Frigga Wendt zur Strecke? Vielleicht der arbeitslose Jurist, der seit einiger Zeit im Jobcenter Berlin Pankow als "Arbeitsvermittler" sein Unwesen treiben darf und sich Herr M. nennt oder womöglich doch ein anderer Jäger, den wir noch gar nicht kennen, der aber auch schon einige Sanktionen für Frau Wendt vorbereitet hat und der nur noch auf seinen Einsatz wartet?

    Es bleibt spannend.

    Schalten Sie deshalb auch morgen wieder zur gewohnten Zeit ein, wenn es heißt: "Open Season – Die Jagd auf Frigga Wendt ist eröffnet."

    Diese Actionserie wurde im Filmstudio "Jobcenter Berlin Pankow, Storkower Straße 133, 10407 Berlin" gedreht und ist ab 16 Jahren freigegeben.

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  2. Ich komme nur mit dem Scannen nicht hinterher ;-) Habe eben noch Plakate aufgeknüpft für meinen Kollegen und davor die nächsten "mundtot"-Aktionen und weiteres besprochen mit Freunden - morgen also heute soll die Maßnahme sein... nun, da nirgendwo steht WANN ich starten soll, um 11 oder 12 erst der Verantwortliche für die Vertragsunterlagen kommt, werde ich auch nicht all zu früh da sein.
    Ich kann mich dann dort gleich als unregelmäßig vorbeischauende GRundrechte- und BGE-Dozentin bewerben... und meine neuesten Zwangsbewerbungen sowie "Empfehlungen" als Fahrkartenkontrolleur via MANPOWER anzuheuern, nehme ich auch mit.
    Ich hab auch schon die nächste Sanktionsanhörung im Kasten... ich komme einfach nicht hinterher mit dem Scannen und bloggen...
    Aber den Filmdreh mach ich gern mit. Ich kenn auch shcon jemanden, der so aussieht wie Herr M. nur wesentlich sympathischer ist und der eh gern ins Filmgeschäft einsteigen würde ;-)

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  3. Ein Stellenangebot für Frigga Wendt von ihrem Arbeitsvermittler (AV) Herrn M. bei Manpower GmbH & Co. KG als Fahrkartenkontrolleurin. Wie gut, dass es solche „Personaldienstleister“ in Deutschland gibt, denn sonst hätten die Jobcenter sicherlich massive Schwierigkeiten, Millionen von Arbeitslosen in die richtigen Sklavenarbeiterjobs zu vermitteln.

    Wenigstens macht der AV Herr M. Fortschritte und hat tatsächlich diesmal sein Hirn eingeschaltet, bevor er obiges Stellenangebot an Frau Wendt herausschickte. Bei dem letzten Stellenangebot, das Herr M. Frigga Wendt offeriert hatte, da sollte Frau Wendt noch Sexspielzeug in einem Sexshop verkaufen. Ein Sexshop mit angeschlossenen Sexkino, in denen Damen des horizontalen Gewerbes ihre vaginalen und oralen Künste an den zahlenden Mann bringen. Herrn M.s Vorgesetzte und auch dem BMAS scheint das aber alles egal zu sein, denn wer ALG II Empfänger ist, der kann nach § 10 SGB II zum Hilfsarbeiter degradiert werden und weibliche Hartz IV Empfängerinnen müssen anscheinend sogar Sexspielzeuge an sabbernde Männer verkaufen und Huren mit Kondomen versorgen. Da ist ein Stellenangebot einer Zeitarbeitsfirma als Fahrkartenkontrolleurin ja schon ein beträchtlicher Fortschritt in der Denkweise dieses Herrn M., der sein Leben als Arbeitsvermittler im Jobcenter fristen muss, obwohl er einmal Jurist gewesen sein soll. Die Idiotie in diesem System, das auch einen Herrn M. nur als nützliche Marionette und nicht als Juristen ansieht, das hat unser Herr M. aber immer noch nicht kapiert – oder er will es gar nicht so genau wissen, damit er nach Feierabend nicht zur Flasche greifen muss.

    Aber wir waren ja eigentlich bei Manpower GmbH & Co. KG

    "Die ManpowerGroup ist einer der drei größten Personaldienstleister weltweit. Die Zentrale des Unternehmens, mit rund 3.100 Niederlassungen in 80 Ländern, befindet sich in Milwaukee, Wisconsin. Geschäftsfelder sind die Personalvermittlung, Arbeitnehmerüberlassung, Outsourcing, Beratung und viele weitere Human-Resources-Lösungen. Das Unternehmen wurde im Jahr 1948 durch die Rechtsanwälte Elmar L. Winter und Aaron Scheinfeld in Milwaukee gegründet und ist damit Erfinder der Zeitarbeit. Die ManpowerGroup hat in Deutschland die Gesellschaften Manpower, Experis, ManpowerGroup Solution, Right Management, Proservia und die Einzelmarken der 7S Group." (Quelle: WIKIPEDIA)

    Dazu fällt mir aber jetzt doch noch etwas ein: Warum stellen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nicht selbst Fahrkartenkontrolleure ein, sondern überlassen das einer Zeitarbeitsfirma?

    Slogan der BVG – „WEIL WIR DICH LIEBEN“

    M.S.

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    1. "Warum stellen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nicht selbst Fahrkartenkontrolleure ein, sondern überlassen das einer Zeitarbeitsfirma?"

      Die Antwort steht ja eigentlich schon im Stellenangebot: „Es handelt sich hierbei um einen befristeten Einsatz von 6 Monaten.“ – Nach 6 Monaten werden also neue Leute eingestellt, ansonsten müsste man die Fahrkartenkontrolleure in ein richtiges Arbeitsverhältnis übernehmen. Da ist es wohl für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) besser, alle 6 Monate neue Leute in einem Crashkurs „auszubilden“. Die BA freut sich auch, denn alle 6 Monate kann sie die Arbeitslosenstatistik mit neuen Fahrkartenkontrolleuren fälschen. Fahrkartenkontrolleure, die sicherlich kaum etwas verdienen und nach 6 Monaten wieder im Jobcenter stehen.

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    2. Wie gut, dass es solche „Personaldienstleister“ wie Manpower GmbH & Co. KG in Deutschland gibt, denn sonst hätten die Jobcenter sicherlich massive Schwierigkeiten, Millionen von Arbeitslosen in die richtigen Sklavenarbeiterjobs zu vermitteln.

      "[...] Mit Blick auf o. g. Präambel haben sich die Mitglieder des Ausschusses Zukunftsvertrag Zeitarbeit des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister e.V. (BAP e. V.) I. K. Hofmann, Randstad, Manpower, Adecco, Persona Service sowie der 7(S)-Gruppe gemeinsam mit der BA dazu entschlossen, im Rahmen des Stellenbesetzungsprozesses die Zusammenarbeit über die Online-Kanäle (HR-BA-XML-Schnittstelle sowie Account der JOBBÖRSE der BA) zu intensivieren und weiter zu entwickeln. Die intensivere Nutzung trägt beiderseitig dazu bei, Ressourcen fokussiert und effizient einzusetzen. Die gemeinsame Fokussierung auf die virtuelle Zusammenarbeit ersetzt nicht den persönlichen Kontakt, sondern unterstützt diesen durch die konsequente Abwicklung operativer Geschäfte über die Online-Kanäle. [...]" Quelle: Eckpunkte für die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit der Bundesagentur für Arbeit mit Zeitarbeitsunternehmen - Ausbau der IT-Unterstützung der Leiharbeitsfirmen und der JOBBÖRSE vom Arbeitsamt, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg, den 06.12.2012.

      Diese Verträge zwischen der Bundesagentur für Arbeit und den Zeitarbeitsunternehmen existieren also schon seit Ende 2012. Wer jetzt noch der Meinung ist, dass ein Arbeitsvermittler sich wirklich für seine Schützlinge (ALG II Empfänger) um eine vernünftige Arbeit bemüht, der lebt immer noch in einer Taumwelt. Auch Herr M. drückt nur noch auf einen Knopf und das System spuckt ihm Jobs bei Zeitarbeitsfirmen aus. Zeitarbeitsfirmen die mit der Not von Arbeitslosen viel Geld scheffeln.

      Normalerweise werden solche Jobs wie Putzfrau, Lagerarbeiter, Fahrkartenkontrolleur, etc. an Hartz IV Empfänger vermittelt die „pflegeleicht“ sind und auch nicht zu viel über dieses System nachdenken – eben die klassischen Sklaven, die alles mit sich machen lassen. Wenn ein Herr M. solche Jobs aber zuhauf an eine Physikerin schickt, die bekannt dafür ist, diesem System die Stirn zu bieten, dann ist das keine Stellenvermittlung an eine typische „Arbeitssklavin“, sondern hier wird mit einer Perversität, und wohl auch mit dem Segen des BMAS, versucht, Frigga Wendt, im sprichwörtlichen Sinn, das Genick zu brechen, indem man Sanktionen generiert.

      In einem anderen Schreiben des Jobcenters Berlin Pankow an Frau Wendt steht ja schon; dass nur die Tatsache, dass Frau Wendt ein minderjähriges Kind hat, sie noch vor der Obdachlosigkeit bewahrt. Jobcenter – und das wird nicht nur das Jobcenter Berlin Pankow sein – machen vor nichts mehr halt und haben wohl nur noch Angst davor, das es doch noch Journalisten in Deutschland gibt, die bei obdachlosen Kindern endlich die Reißleine ziehen würden.

      M.S.

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    3. Eckpunkte für die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit der Bundesagentur für Arbeit mit Zeitarbeitsunternehmen

      https://kritischerkommilitone.files.wordpress.com/2013/08/eckpunkte-zur-weiterentwicklung-der-zusammenarbeit-mit-der-leiharbeitsbranche.pdf

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