Mittwoch, 20. Mai 2020

178 EUR für den Aufenthalt in meiner Heimatstadt Schwerin

Ich habe mich als Berlinerin und gebürtige Schwerinerin auf eigenmächtigen Entschluss zwischen Mitte März und Mitte April 2020 in Mecklenburg Vorpommern aufgehalten.** 

Nun erreichte mich ein schon länger "angekündigter Strafzettel" deswegen.

Wer dieses Schreiben liest und sich empört, dass man mich mit sowas belangen möchte:
ich bin grundsätzlich für "offene Grenzen", nicht nur "für mich" oder "für Deutsche", sondern die Freiheit JEDES Menschen, sich unabhängig von bisherigen (Geburtsort)Privilegien auf diesem Planeten zu bewegen und darauf auch umzuziehen, nicht nur wenn man "leistungsmäßig anderen was bietet" oder wenn man durch akzeptierte "höhere Gewalt", wie z.B. einen Krieg, seine Heimat verloren hat.
Ich fühle mit jedem Menschen, der (auch ohne "Pandemiealarm") wegen einer von Menschen gezogenen (Staats)grenze nicht an den Ort oder zu den Menschen reisen kann, wohin es ihn zieht - oder der gegen seinen erklärten Willen "abgeschoben" wird. Innerhalb seines Staates wegen einer Ausnahmesituation "abgeschoben" zu werden, ist für mich eher skurril als existenzvernichtend... deswegen habe ich auch den Reflex, das ganze rechtlich (weiterhin) anzugehen.
 Wer dieses Schreiben liest und meint, ich hätte so einen Strafzettel verdient, weil es nunmal die (notwendigen Corona-) Regeln seien, für den sei darunter Stehendes angemerkt.***


 

Montag, 20. April 2020

Grundrecht auf Versammlung (mancherorts) nicht mehr "pauschal ausgesetzt"

Die ersten Beschwerden und Klagen zeigen Wirkung: DEMONSTRIEREN wird vielerorts wieder erlaubt, wenn die Teilnehmer*innen Sicherheitsvorkehrungen treffen.

Hier eines von vielen Beispielen:
https://www.verwaltungsgericht-hannover.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/10-kammer-des-verwaltungsgerichts-hannover-stoppt-versammlungsverbot-187530.html

Anmerkung: vor dem "Lockdown" ging es doch auch - Leute haben FREIWILLIG schon den Abstand eingehalten, um auf ihre politischen Botschaften aufmerksam zu machen und sich und alle Interessierten vorsätzlich zu schützen.

Ich frage mich, was aus den vielen Strafzetteln und Repressionen wegen Platzverweisen wird, wo Leute vereinzelt mit Grundgesetzen oder Zetteln zu verschiedenen Themen durch die Gegend gelaufen sind... und zwar ohne Sicherheitsabstände vorsätzlich zu unterbieten (das hat ja dann meistens die Polente getan, um Personalien aufzunehmen...)...

Donnerstag, 9. April 2020

BITTE GEHT AUF KEINEN FALL DEMONSTRIEREN oder aufmucken!

Soeben erreichte mich folgende Nachricht, für deren Gehalt sich die Redaktion nicht verbürgt.
Sie gehört in den Bereich "spontane Kunst".

"BITTE GEHT AUF KEINEN FALL DEMONSTRIEREN und bitte fragt nicht, ob es gerechtfertigt ist, Ärzten wie Dr. Wodarg oder Rechtsanwälten wie Beate Bahner und wer weiß wem alles noch die Internetseiten abzustellen!

Die Seite dieses Berliner Ärztekollektivs ist derzeit noch online!
https://www.praxiskollektiv.de/aktuelles-zu-covid-19/

noch darf auch ein Rene Schlott seine Bedenken hinsichtlich einer "gefährdeten Demokratie" äußern...

Ggf. werden auch diese Blogs hier verschwinden - aber nicht auf Veranlassung der Betreiberin.

Das sind doch alles nur blöde Spinner*innen, das sind Gefährder*innen, die notwendige Maßnahmen torpedieren und deswegen aus dem Weg geräumt gehören?
Die Medizinrechtsanwältin Bahner schlug sogar vor, am Wochenende zu demonstrieren! 
Das ist ja wohl die Höhe! 
 
Nachdem man schon Solidemos der Seebrücke (zur Rettung Geflüchteter) und "Hygienedemos", auf denen Grundgesetze verteilt wurden, geräumt und die Akteure mit Strafandrohungen oder tätlicher Einwirkung gestoppt hatte... wie kann denn da eine gestandene Rechtsanwältin so ein Ding der Unmöglichkeit vom Stapel lassen?**

Wissen wir nicht alle, dass draußen auf Demos die Übertragung von Krankheiten am schnellsten passiert?

Nein, die Gefahr, sich im Freien und zudem auf Abstand bedacht, ggf. sogar mit Mundschutz, bei anderen Leuten anzustecken, wird von Virologen (nicht nur den "outlaws" und Kollaborateuren mit "schmuddel"presse) als weit geringer eingeschätzt als in geschlossenen Räumen. Und dabei ist es wissenschaftlich-technisch-medizinisch EGAL, ob die Leute Grundgesetze oder Plakate bei sich führen, sich (von früher) kennen oder nicht, wenn sie aneinander vorbeigehen, in weiterer Entfernung stehen, auf Distanz miteinander Worte wechseln...

Aber natürlich muss sich in PRÄVENTIONS-GEHORSAM die Betreiberschaft dieser Seite ganz klar von einer Frau Bahner distanzieren!
Allein schon, um nicht ggf. selber als nächstes über Nacht ohne Vorwarnung abgeschaltet zu werden!

Es wird hiermit die WARNUNG herausgegeben, BITTE NICHT zu ILLEGALEN VERSAMMLUNGEN zu gehen und lieber IM NETZ Proteste zu äußern. Wohl aber NICHT Proteste gegen die Maßnahmen der Regierung und der örtlichen Polizeidienststellen. Das könnte das Profil, den Account, die Website, die elektronische Kommunikationsfähigkeit, die im Haus eingesperrte besonders brauchen, gefährden...

aber bitte bedenkt: Auch das Melden von Verstößen durch Dritte ist "keine Denunziation", sondern erfolgt nur im Sinne der Gesundheit...  wenn einem shcon die eigene Wurst ist, so ist man doch verpflichtet niemand drittes indirekt oder nur hypothetisch durch unnötiges draußen herumlaufen zu gefährden. Visionen von Polizeistaat oder nachhaltigem Grundrechteverlust, wie das ja auch in Hartz IV nie passiert ist, gehören ins Reich der Verschwörungstheoretiker und jene gehören bestenfalls an den Pranger aber in keine Führungsposition. Verantwortliche Arbeitgeber oder Vereinsvorstände trennen sich von solchen Gesellen und lassen die unbelehrbaren, die sich nicht freiwillig isolieren, die soziale und gesellschaftliche Isolation spüren.

Ob dann die EINZELKUNDGEBUNGEN einer FriGGa Wendt auch schon den Rahmen des erlaubten verlassen?
Sollte man da nicht mal den Staatsschutz fragen? 

 
**schlimmer wäre wohl nur die Aufforderung "FREE HUGS" zu verteilen, vor allem an Staatsschützer*innen jeglicher Art. Nicht nur "we hate Cops" ist ein gefährlicher Spruch, sondern auch "we LOVE Cops"... wieso die Polizeibeamt*innen immernoch gehäuft eng beisammen stehen und zur Personalienaufnahmen nah heranrücken und Hand anlegen? ja, die physische Distanz ist nicht so wichtig, wenn das höhere Gut, die Sonderverordnung, pardon die Verpflichtung zur Gesundheit durch das egoistische Freiheitsgedöns durchgesetzt werden muss.
Service und frei Wahl: Wer sich nicht unterwirft aus Einsicht, der muss eben unterworfen werden.
ES IST ZUM WOHLE UND ZUM BESTEN ALLER! NEIN, das ist KEINE Diktatur. DAS IST WAS ANDERES. DAS MUSS SO.

Bleibt gesund - oder werdet es... ALLE (auch im Kopf und im Gemüt!)"

Montag, 30. März 2020

Datenschutz als Abwehr von "Handytracking"? Widerspruchsformular der Telekom

Hallo allerseits!

Derzeit werden ausgelöst durch die Versuche, die Infektionsverbreitung von Corona zu verlangsamen, auch die Methoden anderer (Überwachungs)staaten diskutiert.
Hier ein Link von der Telekom, um den Datenweitergaben und -analysen zu widersprechen:
https://www.optout-service.telekom-dienste.de/public/anmeldung.jsp
Ja, bei mir hat das funktioniert - obwohl ich einen O2 (Telefonica)  Mobilfunkvertrag nutze. In wie fern das Gerät selber damit "nicht verfolgt" wird, weiß ich nicht.

Hinweis: wer erkrankt ist oder meint, an einer ansteckenden Krankheit zu leiden, möge sich eigenverantwortlich an die ihm bekannten Kontakte wenden und bei Kontakten eigenverantwortlich darüber sprechen - wie das im Falle von AIDS auch der Fall ist - nur dass der "Intimitätsrahmen" jetzt 2 m Radius beträgt und nicht nur für Sex (mit Gummi) sondern auch für normale Gespräche und Begegnungen im realen Leben gilt und ein "safer Meeting" sein soll ;-)

Sonntag, 15. März 2020

Demnächst mit Raumanzug ins Jobcenter?

Aufgrund der steigenden Infektionen mit dem Coronavirus "Sars-CoV2"
(ich aktualisiere diesen Artikel mehrfach) 
werden Jobcentertermine abgesagt.
So auch meine anstehende Akteneinsicht zur "verschwundenen mundtot-Bewerbungsschreibenzensur-Sanktion" Teil 2, wie Ihr hier sehen könnt:


Sehr geehrte Frau Wendt,



ich bitte um Verständnis, dass der Termin am Dienstag zur Aktensicht (17.03.2020 / 11:00 – 12:00 Uhr) zunächst entfallen muss.



Aufgrund der aktuellen Entwicklungen bezüglich COVID-19 sind wir angehalten,

alle persönlichen Kontakte auszusetzen.


Dienstag, 25. Februar 2020

Irrsinniges Herumwarten durch Umstrukturierung im JC Pankow

Ist die Antragszahl in Pankow gestiegen? Vor einigen Monaten konnte ich zum JC flitzen, mich 2, 3 oder max 10 Min in eine Schlange stellen und dann meine Unterlagen gerichtsfest mit Eingangsbestätigung abgeben. Ein sicherer, schneller und billiger Weg (Faxe oder Mails hat man zwar mit Sendebestätigung - doch (wie) kam es beim Empfänger an? Ggf. unleserlich/als korruptes File? Einschreiben mit Rückschein sind TEUER und man muss bei der POST ewig warten)
Jetzt hocken alle mit kurzen abgabewünschen oder langen Sofortklärungswünschen in der selben Wartesitutation und alles geht bedeutend langsamer - dabei soll die ALG-II-Beziehendenzahl unverändert sein...

Das Jobcenter Berlin Pankow hat nun vor Kurzem - wie schon einige andere - offenbar die "Schnellschalter" oder "Empfangstresen" abgeschafft. Dadurch müssen alle, die ihre papiernen Unterlagen gerichtsfest (also mit Eingangsbestätigung) abgeben wollen, eine Wartenummer ziehen und derzeit bis zu 77 andere Fälle vor sich abwarten.
Ich habe mich hingesetzt und angefangen diesen Blogartikel zu schreiben.