FriGGa und das Jobcenter Teil 30 - jetzt betreten wir eine andere Bühne

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02.02. 2019:
Hallo Freunde,

das Jobcenter Berlin Pankow ist gerade ruhig - fordert EKS ein und bewilligt Leistungen - ich arbeite und demonstriere... doch kurz bevor ich nach Karlsruhe reiste, erhielt ich einen interessanten Brief, den ich aber erst nach Karlsruhe an die große Glocke hängen wollte.


Die große GLOCKE ist ein neuer BLOG. Ein Blog über dIESEN Blog.
Übrigens: Heute ist der JAHRESTAG Nr. 3 - 2016 lernte ich Christine K. und andere in einem Strafverfahren wegen BELEIDIGUNG (eines Arbeitsvermittlers) kennen - auch LENA R.  war einen Tag später in einer Gerichtsverhandlung, die zustande kam, weil sie einem Jobcenterbeschäftigten einen persönlichen Brief geschickt hatte...
Das ist ein besseres Datum, diese Nachricht zu verbreiten, als  paar Tage vor Karlsruhe in den Vorbereitungen der Demo ;-)

Zur Sache: ein Amtsgericht hat sich entschieden, aus Beschwerden über einen BLOG im Internet einen STRAFBEFEHL zu fertigen.
Die Protagonisten: "Herr L." (dessen reale Manifestation sich -durch diese Reaktion belegt-persönlich beleidigt und belastet sieht durch Reaktionen auf sein sog. "Verwaltungshandeln" und wie sich seitens ihm unbekannter Menschen darüber ausgetauscht wurde...)
und eine gewisse "FriGGa".

Offenbar hat das Schicksal beschlossen, dass die beiden sich nicht gänzlich aus den Augen verlieren...

Nun, hier findet Ihr den STRAFBEFEHL, gegen den ich bereits EINSPRUCH eingelegt habe:

https://blogueberanderenblog.blogspot.com/p/frigga-und-das-jobcenter-teil-30-jetzt.html


Ich würde total gern dazu schreiben: "mein Herzallerliebster (von allen Arbeitsvermittlern) hat im Auslösen dieser Amtshandlung quasi das Aufgebot bestellt", aber ich sage statt dessen mehr auf die Sache aktiver Antirepressionsarbeit bezogen (nicht dass der betreffende Herr noch denkt, es drehe sich nur um ihn und nicht um die Sache(n) und Verhältnisse):

"Pranger sind Bühnen"!

 

14. 02. 2019:
Hatte heute Akteneinsicht im Strafverfahren wegen Beleidigung- und viel zu lesen 230 Seiten beinhaltet die Akte... wünsche mir anlässlich dessen "happy valentine" ob dieser liebevollen Beachtung durch Justiz und Jobcenter(mitarbeitende) ;-P

Hoffe meine Herzblättchen an einem Ort, dessen Name nicht genannt wird, hatten auch einen wunderschönen Valentinstag voller mitmenschlicher Liebe trotz ihrer gewissenhaften (vom persönlichen Gewissen abgetrennten) weisungsempfangenden Ausführungen...

[ohne direkte Verknüpfungserklärung geposteter Kunsteinwurf des Tages: "Liebe mich, wenn ich es am wenigsten verdiene - denn dann brauche ich es am meisten." - frei nach Fahdi Saad (einem Berliner Quartiersmanager und Autor, der mal ein Foto mir nicht näher bekannter Quelle mit so einer Aufschrift von einem kleinen verwahrlosten Jungen sah)]

 

31. 03. 2019:
was ist zwischen dem JC und mir inzwischen passiert?
Ich habe meinen ersten "Neubewilligungsabschnitt" von Leistungen nach dem SGB-II, gestellt als Hilfsantrag nachrangig echter sozialer Leistungen nach dem GG, nachrangig meiner Beanspruchungen von Grund- und Menschenrechten auf Existenz, nachrangig der bezahlten Selbstverwaltung von Arbeitslosigkeit als wirtschaftliches Konkurrenzmodell zum Jobcenter (wozu mich das BMAS beauftragen könnte ;-) )
hinter mich gebracht.
An meiner EKS sitze ich heute (auf den letzten Drücker).
Seit Februar läuft ein Folgeantrag, basierend auf meinem Hauptantrag vom August 2018.

Inzwischen hat es 3 Dinge mit dem Jobcenter gegeben:

1) ich erhielt eine Mahnung von der Inkassostelle in Recklinghausen, meine Überzahlungen von 2016 zu überweisen. Dort war nicht bekannt - auch nicht auf Rückruf und Nachschauen im Rechner - dass ich gegen den Bescheid Widerspruch und gegen die Ablehnung des Widerspruches in Klage gegangen war.
Nun ja, das Jobcenter vertreten durch die für den Fall zuständige Widerspruchsstellenmitarbeiterin, hat umgehend reagiert und einen netten Brief geschrieben, dass die Klage in der Tat erst durch sein muss, bevor ich etwas zahle, und alles stornieren lassen.
Danke für Ihr zügiges Handeln, Frau S. ;-) Mehr dazu folgt in eigenem Artikel über "bürokratisches Alzheimer".

2) Die KLAGE gegen meine 2. 30% Sanktion ("Marktgerecht Lügen") wird mündlich öffentlich verhandelt am 18. April 2019 im Sozialgericht Berlin ab 12 Uhr (siehe Newsticker oder hier im Artikel:
https://gerichtsverfahrenundklageprozesse.blogspot.com/2019/03/marktgerecht-lugen-friggas.html
sowie hier die Einladung, die ich an mehrere Jobcenterteams (zwecks Formulierungsmitsprache) schickte und nun breiter veröffentliche:
https://gerichtsverfahrenundklageprozesse.blogspot.com/p/jobcenter.html


3) meine "Beleidigungsanzeige" durch einen gewissen Arbeitsvermittler (siehe oben), soll am 2. August vor Gericht verhandelt werden.
9 Uhr, Amtsgericht Tiergarten!
Als Zeuge ist unter anderem der besagte Arbeitsvermittler bereits durch das Gericht geladen und ich freue mich sehr, ihn zu sehen. (mehr folgt...)


09.04. 2019: immer mehr "Bewerbungsmessen" oder auch - wenn sie rechtsfolgenbelehrte Vermittlungsvorschläge enthalten als "Sanktionssupermärkte" bezeichnet, ziehen das Interesse auf sich.
Nicht nur "eingeladene Schäfchen eines bestimmten Jobcenters" kommen dort hin, um sich einen Job zu suchen oder zumindest ein "Häkchen" für ihre Anwesenheit zu ergattern, sondern auch initiativ sich selber einladende "Star Ups" wie "die Jobtesterin" ;-)
Morgen soll sogar eine "besondere Jobmesse" stattfinden, an der sich unter anderem die Bundeswehr beteiligen wird...https://gerichtsverfahrenundklageprozesse.blogspot.com/p/blog-page_38.html

14. 04. 2019: Meine Gerichtsverhandlung am 18. 04. 2019 wurde abgesagt! Natürlich habe ich mich wegen der seltsamen Idee, mir wegen schon einmal verweigerter Prozesskostenhilfe, über die JETZT entschieden werden solle (nach über zwei Jahren), die Verhandlung zu verschieben, ein Veto eingelegt und präventiv den alten PKH-Antrag zurückgezogen.
Aber es blieb weiterhin bei der Absage:
https://gerichtsverfahrenundklageprozesse.blogspot.com/2019/04/absage-der-marktgerecht-lugen-party.html

17. 04. 2019: morgen im Gericht kann ich Akteneinsicht einnehmen (morgens oder mittags, wo ja die Verhandlung sonst hätte sein können)... und damit keiner umsonst kommt, mache ich ne DEMO vor der Haustür des Sozialgerichts Berlin, Invalidenstr. 52 - schräg gegenüber vom Hauptbahnhof
(angemeldet seit WE ;-) )

 

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